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flak-artillerie

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flak-artillerie [2021/01/18 17:17] – [Begriffserklärung] niemandslandflak-artillerie [2026/02/22 08:13] (aktuell) – [Warum diese Zeitspanne?] niemandsland
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 ==== Begriffserklärung ==== ==== Begriffserklärung ====
  
-Flak: Flugabwehrkanone\\+**Flak**: Flugabwehrkanone
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 +**Artillerie**: Waffengattung, die mit Geschützen größeren Kalibers Ziele im indirekten Feuer (Steilfeuer) bekämpft.
  
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-Artillerie: bekämpft mit Geschützen größeren Kalibers feindliche Bodenziele per Steilfeuerbeschuss.+In den 1930er Jahren stellte die Flak-Artillerie eine vergleichsweise neue militärische Entwicklung dar. Erstmals wurde der Krieg systematisch in der dritten Dimension geführtBewegliche Luftziele wurden mit Granatfeuer bekämpft. Was heute weitgehend automatisiert erfolgt, war damals eine technisch und taktisch neue Waffengattung.
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 +===== Über die Entstehung des Projekts =====
  
-==== Über die Entstehung des Projekts ====+### 
 +Die Idee zu diesem Projekt entstand bereits in den Jahren 2005/2006. Ursprünglich war der Ansatz deutlich kleiner gefasst: Ziel war es, die Feuerstellungen (Batterien) der schweren Flak im Raum Hannover zu erfassen und möglicherweise in Buchform zu veröffentlichen. 
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-Die Idee zu diesem Projekt hatte ich bereits etwa im Jahr 2005 oder 2006 das erste mal, nur dachte ich damals noch sehr viel kleiner. Ich wollte nur die Feuerstellungen (Batterien) der schweren Flak im Raum Hannover erfassen und diese vielleicht später in einem Buch veröffentlichenHier spielte dann die Überlegung mit hineindas in der heutigen schnelllebigen Zeit Bücher nicht mehr so gefragt sind wie früherUnd die alte Generation die den Zweiten Weltkrieg noch selbst miterlebt hat, stirbt langsam aus.+Mit der Zeit änderte sich diese Perspektive grundlegendZum einen rückte die Erkenntnis in den Vordergrunddass gedruckte Publikationen in einer zunehmend digitalen Welt an Reichweite verlierenZum anderen verschwindet die Generation der Zeitzeugen zunehmend, wodurch die Sicherung und systematische Aufarbeitung von Quellen an Bedeutung gewinnt.
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-Etwa zum Jahreswechsel 2015/2016 erfolgte bei mir dann ein Umdenken, nämlich das es ein Fehler ist, die Flak nur aus lokaler Sicht zu betrachten und das man dies nur als Gesamtwerk (Geschichte der Flak im Zweiten Weltkrieg) sehen kann und darfWobei ich mich schon damals mehr auf den Norden Deutschlands gedanklich eingeschossen hatte.+Ein entscheidender konzeptioneller Wandel erfolgte um den Jahreswechsel 2015/2016: Die Betrachtung der Flak sollte nicht länger ausschließlich lokal erfolgen, sondern im größeren Zusammenhang verstanden werdenBereits zu diesem Zeitpunkt zeichnete sich eine stärkere Fokussierung auf Norddeutschland ab.
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-Sehr konkret an dem Gedanken gearbeitet habe ich etwa ab Frühjahr/Sommer 2020, zu dieser Zeit hatte ich gerade mit zwei ebenfalls an Militärgeschichte interessierten Hobbykollegen gemeinsam an den Feuerstellungen der schweren Flak im Raum Bremen gearbeitetHier wurde die Idee in meinem Kopf sehr konkret, und ich habe mich intensiver mit dem Gedanken befasst, wie man ein derartiges Projekt realisieren könnte und in welcher Form.+Ab Frühjahr/Sommer 2020 wurde die Projektidee konkret ausgearbeitet. In dieser Phase erfolgte eine intensivere Beschäftigung mit Struktur, Methodik und Umsetzbarkeit. Parallel dazu entstand in Zusammenarbeit mit zwei ebenfalls militärhistorisch interessierten Kollegen eine detaillierte Untersuchung der schweren Flakstellungen im Raum Bremen. Diese Arbeiten wirkten als Katalysator für die endgültige Projektkonzeption.
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 +Die Entscheidung fiel schließlich zugunsten eines webbasierten Ansatzes.\\
  
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-Sehr schnell habe ich mich für ein neues Webprojekt entschieden. Das ich allerdings zuerst unter der Bezeichnung "Luftgaukommando-XI" realisieren wollteDoch dann kamen mir an der Bezeichnung der Projektes erste Zweifel. Nicht weil die Bezeichnung aus dem 3. Reich stammt (Vorsicht: echt Böse!), sondern weil ein Luftgaukommando neben der Bodenverteidigung z.B. auch für fliegende Einheiten zuständig war und ich davon mal so gar keinen Plan habe. Es war Zeit von dieser Bezeichnung langsam aber sicher Abstand zu nehmen.+Der zunächst in Betracht gezogene Projekttitel „Luftgaukommando XI“ wurde wieder verworfenAusschlaggebend hierfür war nicht die historische Herkunft des Begriffs, sondern seine inhaltliche Unschärfe: Ein Luftgaukommando umfasste weit mehr als die bodengebundene Flugabwehr, insbesondere auch fliegende Verbände, die nicht Gegenstand dieses Projektes sind.
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-==== Flak-Artillerie ====+---- 
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 +===== Flak-Artillerie (Projektbezeichnung) =====
  
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-Es dauerte ein paar Tage, bis ich per Zufall beim durchsehen einiger neuer Dokumente fündig wurde. +Die endgültige Bezeichnung des Projekts ergab sich aus der Auswertung archivalischer Quellen. In einem Dokument des Bundesarchiv-Militärarchivs Freiburg tauchte der Begriff „Flak-Artillerie“ mehrfach auf. Nach eingehender Prüfung erwies sich diese Bezeichnung als präzise und inhaltlich zutreffend.
-Die neue Bezeichnung, die ich dann gewählt habe, fand ich in einem Dokument aus dem Bundesarchiv-Militärarchiv Freiburg. In dem Dokument tauchte der Bezeichnung mehrfach auf. Und nach mehrmaligen durchlesen machte es dann in meinem Kopf Klick. Und ich hatte einen neuen Namen für mein Projekt+
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-Jetzt war nur noch die Schreibweise offen. Mit oder ohne Bindestrich. Da ich mich nicht entscheiden konntebefragte ich das deutsche Domain-Orakel (den DeNIC!). Aber leider brachte auch das nicht die gewünschte Entscheidung, da beide Domains mit und ohne Bindestrich noch zu haben waren. Letztendlich entschied ich mich dann für die Schreibweise in dem Dokument mit Bindestrich.+Offen blieb zunächst lediglich die Schreibweise (mit oder ohne Bindestrich). Da beide Domainvarianten verfügbar warenfiel die Entscheidung letztlich zugunsten der im Dokument verwendeten Schreibweise mit Bindestrich.
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-Danach habe ich dann mal sehr vorsichtig begonnen, ein paar Freunde und Bekannte bezüglich des neuen Projektes zu befragenDie meisten haben mich (kommt mir aus dem Jahr 2003 sehr bekannt vor) für verrückt erklärt. Um es auf den Punkt zu bringen, die meisten denken dass das Projekt wie ich es realisieren möchte, nicht umsetzbar ist. Jedenfalls nicht als Einzelperson.+Erste Rückmeldungen aus dem persönlichen Umfeld waren überwiegend skeptisch. Insbesondere wurde die Umsetzbarkeit eines derart umfangreichen Projektes durch eine Einzelperson in Frage gestelltDiese Einschätzungen wurden zur Kenntnis genommen, haben jedoch keinen Einfluss auf die Weiterverfolgung des Vorhabens.
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-==== Was ist das Ziel des Projektes ??? ====+---- 
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 +===== Was ist das Ziel des Projektes? =====
  
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-Die Erfassung und Darstellung aller schweren Feuerstellungen im ehemaligen Einsatzbereich des Luftgaukommandos XI mit Sitz in Hamburg-Blankenese.+Ziel des Projektes ist die systematische Erfassung und Darstellung aller schweren Flak-Feuerstellungen im ehemaligen Einsatzbereich des Luftgaukommandos XI (zunächst Hannover, ab Frühjahr 1940 Hamburg-Blankenese).
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 +Konkret umfasst dies:\\
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 +  * Bremen
 +  * Hamburg
 +  * Niedersachsen
 +  * Schleswig-Holstein
 +  * sowie angrenzende Bereiche, insbesondere in Dänemark
  
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-Was bedeutet das konkret? Ich möchte alle schweren Feuerstellungen (Batterien) in den heutigen Bundesländern Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein erfassen. Darüber hinaus noch in Dänemark.+Der Fokus liegt auf der möglichst vollständigen Dokumentation der schweren Batteriestellungen unter Verwendung von Primärquellen.
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-==== Wann ist das Projekt abgeschlossen? ====+---- 
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 +===== Wann ist das Projekt abgeschlossen? =====
  
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-Einge gute FrageIch würde jetzt spontan antworten: wenn ich fertig bin. ;-) Ich denke aber das diese Antwort nicht wirklich hilfreich wäre, und daher verrate ich jetzt mal meine persönliche Planung: etwa 10 Jahre (+/-).+Ein exakter Endzeitpunkt lässt sich nicht festlegenForschungsprojekte dieser Art sind grundsätzlich offen angelegt.
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-==== Warum diese Zeitspanne ??? ====+### 
 +Als persönliche Planung wird derzeit ein Zeitraum von etwa zehn Jahren angesetzt, wobei dieser als Richtwert zu verstehen ist. 
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 +===== Warum diese Zeitspanne? =====
  
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-Zum einen möchte ich eine gute Arbeit abliefernDas ist für mich das absolute Hauptkriterium. Und darüber hinaus möchte ich mich nicht mehr unter Druck setzen lassen. Ich bin Rentner und habe Zeit. Also sehe ich nicht das Problem, wenn ich für dieses Projekt etwa mit 10 Jahren rechne. Außerdem ist das nur ein Richtwert. Was auch mit meinem ersten Webprojekt (Mahnmale-aus-Stein.de, Luftschutzbunker-Hannover.de) zutun hat. Es ist einfach ein Erfahrungswert aus der Vergangenheit.+Im Vordergrund steht die Qualität der Arbeit. Eine sorgfältige Auswertung und Dokumentation der Quellen erfordert Zeit und lässt sich nicht beliebig beschleunigen.
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-Hannover, den 17.01.2021.+### 
 +Zudem zeigt die Erfahrung aus früheren Projekten (u. a. *Mahnmale-aus-Stein.de* und *Luftschutzbunker-Hannover.de*), dass sich Forschungsprozesse nicht linear entwickeln: Neue Quellenfunde können bestehende Erkenntnisse erweitern oder grundlegend verändern. 
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 +Hinzu kommen persönliche Rahmenbedingungen. Das Projekt wird bewusst ohne Zeitdruck betrieben. Die verfügbare Zeit wird als Vorteil verstanden, gleichzeitig aber auch als begrenzte Ressource, die eine realistische Planung erforderlich macht. 
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 +Hannover, den 22.02.2026.\\
  
 [[Guido Janthor]] [[Guido Janthor]]
  
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 +- Update-History\\
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 +22.02.2026: Text modernisiert.
 +
 +Erstellt: 22.02.2026 von Guido Janthor
  
  
  
  
flak-artillerie.1610986670.txt.gz · Zuletzt geändert: von niemandsland

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